Großeltern gestalten Schulwoche

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Großeltern können mehr als nur die Betreuung nach der Schule übernehmen. Das haben sie während einer Projektwoche an der Grundschule Bilshausen bewiesen. Unter dem Motto „Von Älteren lernen“ haben die Schüler an jeweils zwei Sport- und Kreativtagen gemeinsam mit Omas und Opas die Vormittage verbracht, ehe zum Abschluss ein großes Fest gefeiert wurde. 60 Großväter und -mütter, einige Eltern und die Lehrer haben eine Projektwoche gestaltet, die vom Förderverein der Schule initiiert und konzeptioniert worden war. Mehr als 20 Projekte standen zur Auswahl. Von Sportspielen über Tischtennis, Tennis, Fußball, Radball, Gymnastik bis hin zur Sportabzeichen-Abnahme hatten die knapp hundert Kinder jede Menge Wahlmöglichkeiten. Viel los war deshalb am ersten Sporttag in beiden Bilshäuser Hallen und auf den Sport- und Tennisplätzen. Der zweite erforderte Improvisationstalent, denn Dauerregen brachte die Planungen durcheinander. Aber auch hier erwiesen sich die Großeltern als belastbar und äußerst flexibel. Die Kreativtage brachten bei vielen Kindern ungeahnte Fähigkeiten zum Vorschein. „Na, du schneidest aber nicht zum ersten Mal Erdbeeren“, lobte Erika Schmidt einen Erstklässler bei der

Marmeladen-Zubereitung. Weit mehr als 150 Gläser standen beim Schulfest am Freitag dann auf den Verkaufstischen neben Dinkelkissen, Gesangbuch-Engeln, Nistkästen, Lesezeichen, Lichterketten, Grußkarten und vielen anderen Kostbarkeiten, die die Kinder angefertigt hatten. Aber nicht nur die Schüler hatten ihren Spaß, auch den Großeltern gefiel die Arbeit mit den Kindern.

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So entschloss sich eine Großmutter spontan, zum zweiten Kreativtag wiederzukommen. Sie hatte sich sogar noch Arbeit mit nach Hause genommen, „damit zum Schulfest auch genug zum Verkaufen da ist“. Überhaupt hatten die Omas und Opas die Tage in der Schule akribisch vorbereitet, Material besorgt und dieses teilweise sogar kostenlos zur Verfügung gestellt. Oft genug war bei der Frage nach dem Kassenbon ein „Ach, das ist schon o.k.“ zu hören. Schulleiter Frank Priemer betonte, dass durch diese Projektwoche „der gute Zusammenhalt von Schule und Gemeinde wieder einmal bestätigt wurde“ und das Sprichwort „Jung und Alt unter einem Dach geht nicht“ eindrucksvoll widerlegt worden sei. Zum Abschluss feierten alle zusammen ein Fest bei Sonnenschein mit Gesangseinlagen, Planwagen-Fahrten, Go-Kart-Parcours und Ponyreiten. Der Verkaufsstand war ständig umlagert, die kleinen Kaufleute hatten gut zu tun.
Und in vielen Bilshäuser und Renshäuser Familien gibt es jetzt erst einmal Erdbeer-Marmelade und Apfelgelee zum Frühstück.

Vorlesewettbewerb

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Lob für junge Leser: „Alle waren top vorbereitet“
Bilshäuser richten Vorlesewettbewerb der Grundschulen der Samtgemeinde Gieboldehausen aus.
Kinder für das zeitaufwändige Lesen zu begeistern, ist gar nicht so einfach. Eher wird da mal ein Hörbuch eingelegt oder zur Spielkonsole gegriffen, um sich die Zeit zu vertreiben. Es gibt sie aber noch, die Grundschüler, die gern und gut lesen. Beim Vorlesewettbewerb der Grundschulen der Samtgemeinde Gieboldehausen haben sich Dritt- und Viertklässler aus fünf Schulen der Jury und den nicht minder kritischen Zuhörern ihrer Altersstufe gestellt. Ausrichter war in diesem Jahr die Grundschule Bilshausen.
Carola Hagemann, Lehrerin in Bilshausen, hatte den Wettbewerb organisiert, an dem pro Klassenstufe jeweils zwei Kinder aus Rhumspringe, Obernfeld, Gieboldehausen, Bodensee/Krebeck

und vom Gastgeber teilnahmen. Sie hatten in den Lehrern der teilnehmenden Schulen und den Bilshäuser Dritt- und Viertklässlern aufmerksame Zuschauer, die auch nicht mit Applaus für sicheres und lebendiges Lesen gespart haben. Erst musste jeder Teilnehmer einen selbst gewählten und geübten Text vorlesen. „Alle waren top vorbereitet, manche brauchten kaum noch ins Buch zu schauen, konnten ihren Text fast auswendig“, berichtete Bilshausens Schulleiter Frank Priemer.
Nach dieser ersten Runde haben die Teilnehmer und zuhörenden Schüler dann erst einmal gemeinsam gefrühstückt. Der Förderverein hatte Brötchen, Obst, Gemüse, Waffeln und Getränke spendiert, einige Mütter eifrig geschmiert, geschnippelt und gebacken, damit die Vorleser gut vorbereitet in die nächste Runde gehen konnten. Hier mussten sie nach einer kurzen, dreiminütigen Vorbereitungszeit einen unbekannten Text lesen. „Da gibt es schon noch große Unterschiede zwischen der dritten und vierten Klasse“, hat Priemer festgestellt.
Während sich bei den Viertklässlern für die Jury eine klare Reihenfolge ergab, verteilte sie bei den jungen Lesern der dritten Klasse zwei zweite Plätze. Diese belegten Zoe Haase (Obernfeld) und Marie Luise Barke (Bilshausen) gemeinsam. Siegerin wurde die Obernfelder Schülerin Alana Arand. Seinen Heimvorteil hat der Bilshäuser Lorenz Schröer genutzt. Unter dem Applaus aller Schüler nahm er bei der Ehrung auf dem Schulhof die Siegerurkunde entgegen. Auf den folgenden Plätzen landeten Laura Dittrich (Bodensee/Krebeck) und Paulina Nolte (Rhumspringe). Alle Platzierten erhielten – natürlich – neuen Lesestoff, den der Schulelternrat der Bilshäuser Grundschule finanziert hatte.

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Einschulung

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